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Stark sein heißt, Grenzen zu respektieren – Polizei zu Besuch in den 5. Klassen

    In dieser und der kommenden Woche beschäftigen sich unsere 5. Klassen gemeinsam mit der Polizei und begleitet durch den Jugendpfleger Herrn Bänsch mit dem Thema Gewaltprävention.

    Die Schülerinnen und Schüler lernen, was Gewalt bedeutet, wie sie entstehen kann und wie sie sich in schwierigen Situationen schützen und Hilfe holen können. Dabei geht es nicht nur um körperliche Gewalt, sondern auch um Beleidigungen, Bedrohungen und Ausgrenzung.

    Besonders wichtig ist uns, dass die Kinder ihre eigenen Grenzen und die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler kennen und respektieren. Sie sollen lernen, selbstbewusst Nein zu sagen, ein Nein zu akzeptieren und Konflikte möglichst gewaltfrei zu lösen.

    Jugendgewalt: Zahlen und Prävention

    Wie wichtig dieses Thema ist, zeigen aktuelle Zahlen des Deutschen Jugendinstituts (DJI). In der Veröffentlichung „Zahlen – Daten – Fakten: Jugendgewalt“ vom Juni 2026 werden auf Grundlage der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2025 insgesamt 192.239 Tatverdächtige im Bereich der Gewaltkriminalität ausgewiesen. Darunter waren 14.235 Kinder unter 14 Jahren und 29.070 Jugendliche zwischen 14 und unter 18 Jahren.

    Gewalt kann unterschiedliche Ursachen haben. Streit, Gruppendruck, Frustration oder Schwierigkeiten, Konflikte angemessen zu lösen, können dabei eine Rolle spielen. Frühzeitige Prävention hilft Kindern, Gefühle besser einzuordnen, Konflikte mit Worten zu lösen und rechtzeitig Unterstützung zu suchen.

    Unser Ziel ist es, die Kinder zu stärken und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Denn Gewaltprävention bedeutet nicht nur, sich im Ernstfall wehren zu können, sondern vor allem, Grenzen zu achten, Verantwortung zu übernehmen und füreinander einzustehen.

    Quelle: Deutsches Jugendinstitut (DJI), „Zahlen – Daten – Fakten: Jugendgewalt“, Juni 2026, auf Grundlage der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025.