„Vorlesen will gelernt sein“ – bundesweiter Vorlesetag

Geplant war ein Vorlesetag im Kindergarten St. Konrad, bei dem in allen Gruppen entsprechend dem Alter der Kinder Geschichten vorgelesen werden sollten. In 2-4er Gruppen entschieden sich die SchülerInnen für ein Buch, wählten daraus Geschichten und teilten sie nach eigenen Vorstellungen untereinander auf. Herauskam eine recht unterschiedliche Mischung: jeder liest eine Geschichte, mehrere VorleserInnen wechseln sich innerhalb der Geschichte ab, Erzähler und wörtliche Rede sind je auf einen SchülerIn aufgeteilt. Nun ging es daran, sich zu überlegen, welche Stimmung in den jeweiligen Texten rübergebracht werden muss und wie man abwechslungsreich, sinngebend und spannenden liest: Wo muss ich leise oder lauter, langsamer oder schneller sprechen? Wo muss ich eine Pause machen, damit es verständlich und spannend wird? Welche Stimmhöhe soll die Person haben, damit die Hörer sie besser unterscheiden können? Die vielen Probestunden haben sich gelohnt: Das Ergebnis konnte sich von allen Gruppen „hören“ lassen.

Nur leider machte uns Corona einen Strich durch die Rechnung – wir durften nicht in den Kindergarten. Kurz entschlossen entschieden wir uns, den Vorlesetag in der Deutschklasse und den 5. Klassen durchzuführen. Mit Erfolg!

                              „Zuerst war ich sehr nervös, aber es wurde immer besser und ich immer sicherer.“