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Jugendliche, Smartphones & KI

    Am 17. und 18. November besuchten die Polizei und eine Staatsanwältin unsere 6. Klassen, um mit den Schülerinnen und Schülern über den sicheren Umgang mit Smartphone, Social Media und Künstlicher Intelligenz zu sprechen. Die aktuelle JIM-Studie 2025 zeigt deutlich, wie intensiv Jugendliche digitale Medien nutzen und wie wichtig Medienerziehung heute ist.

    95 % der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren besitzen ein eigenes Smartphone und nutzen es im Schnitt 231 Minuten täglich. Viele verbringen dabei mehr Zeit am Handy, als ihnen guttut, und fast ein Drittel fühlt sich morgens müde, weil sie abends zu lange online waren.

    Bei den beliebtesten Apps liegt WhatsApp deutlich vorn, gefolgt von Instagram, Snapchat und TikTok. Social Media dient Jugendlichen längst nicht mehr nur zur Unterhaltung, sondern zunehmend auch als Nachrichtenquelle.

    91 % der Jugendlichen nutzen inzwischen mindestens ein KI-Tool, vor allem für Hausaufgaben und zur Informationssuche. Gleichzeitig verlassen sich 57 % unkritisch auf KI-Antworten – ein Punkt, der im Unterricht und in der Medienerziehung immer wichtiger wird.

    Viele Jugendliche begegnen regelmäßig problematischen Inhalten:

    • 67 % sehen Fake News,

    • 64 % erleben Beleidigungen,

    • 47 % werden mit Hassbotschaften konfrontiert.

    Umso wichtiger ist es, jungen Menschen Strategien zum Schutz und zur kritischen Bewertung von Informationen zu vermitteln.

    Gemeinsam mit Polizei und Staatsanwältin lernten die 6. Klassen:

    • welche sozialen Netzwerke sie nutzen dürfen,

    • was AGB bedeuten,

    • welche Bilder sie machen und teilen dürfen,

    • wie sie sich bei Cybermobbing schützen können,

    • und warum digitale Dienste selten wirklich „kostenlos“ sind.

    Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Medienkompetenz ist – und wie wir unsere Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, sicher und verantwortungsvoll in der digitalen Welt unterwegs zu sein.